Absegeln
2004. Schmidti und Steffen rasen Freitag mit einem Globus
Einkaufsabstecher nach Gehlsdorf. Jan springt auf. 15.30
Uhr sieht die See vor der Mole Warnemünd sehr flau
aus. OK: alles Tuch hoch und los. Ohhhh Schmidti turnt
in Ausgehuniform und Sportschuhen auf dem Vorschiff rum,
weil doch die kleine Genua angesagt scheint=Volldusche.
Reff ins Groß und ab nach Gedser-so kann man sich
selbst zum Absegeln täuschen. Daniel und Normen trauen
sich nicht und nehmen lieber die Fähre. Abholung,
HavannaClub Bord Event und am nächsten morgen strahlend
blauer Himmel - Segel setzen, vorm Fährhafen nochmal
kurzer Grundstückskauf und ab nach ????? OK, Spi
hoch Hiddensee, wir wollen noch mal ins Godewind. Spi
runter, reicht nicht, große Genua und ab die Post
quer rüber. Segeln am Dornbusch vorbei und rein in
die Rinne, Segel gehen vor Vitte Bodden runter. Sind kurz
vor absoluter Finsternis im Stadthafen Vitte. Netter Abend
mit allem Hiddensee drum und dran. Früh raus, Rinne
bis Dornbusch motoren bei Sonne+ordentlich Wind. Segel
hoch, 20 min. später steht der Spi und geht erst
in Gehlsdorf wieder runter. Supergeiler Absegeltag, mit
über 10 kn an der Warnowpolizei vorbei - haben wir
die Bordkasse schon mal gelockert im Cockpit positioniert:)
Route
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So
schlimm war es nicht: Felix segelt super mit, die Hansesail
mit einem Alter von 2,5 Wochen war super, der Urlaub danach
auch. OK, kein Meilenschruppen aber selbst *kotz* Seegang
achtern aus dem Fehmarn-Belt läßt die Eltern
sich festhalten und den Junior unten!!! ruhig schlafen..
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Warnung:
Zur Hansesail 2004 wird der neue Steuermann Felix erstmalig
in das Bordleben der BASTARD integriert. Felix ist am
Samstag 12 Tage alt. Es kann vorkommen, dass die eine
oder andere ablehnende Haltung gegenüber Tätigkeiten
wie Deck schrubben oder Unterwasserschiff reinigen besteht.
Hierbei ist dann ein Geräuschpegelanstieg am Alten
Strom nicht in jedem Fall auszuschließen.
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Pfingstregatta
in Kühlungsborn war kaum überlebt, da entstand
offenbar in der Koralle der Plan: morgen nach Nysted.
5 Uhr anbaden - ausschlafen war nicht, die Frühschoppen
Hafen Kapelle sorgte dafür. Herzlichen Dank. Skipper
befiehlt sofortiges auslaufen. Egal wohin - nur weg von
der Geräuschkulisse. Es folgte ein touristisch wertvoller
Törn nach Nysted. An Bord: Steffen Boettcher, Lydia
Küttner, Daniel Bauer, Christian Schmidt. Gut, der
Spi stand zu lange und so sind wir in einem 30 sm Ostseehalbkreis
mit Besichtigung des neuen Winparks vor Oeste Maerker
gelandet - aber haben dank der Universitas ja die Rodsand
Rinne gefunden. Waren es die Nachwirkungen der Pfingstregatta-Party
oder der 30 sm Sonnentörn - es ging schon Mitternacht
in die Kojen. Morgens weckt uns die Heiligenhafen - ständig
- Innenlieger - Crew, weil sie es in ihren Kojen nicht
mehr aushalten und raus wollen. Windwarnung Westl. Ostsee:
E 6 Bft. Ablegen: 10.30 und Maschine gegen 30 Kn Wind
quälen. Endlich Segel hoch, 2. Reff + kleine Fock.
Topspeed 11,82 Kn ohne Spi ab nach Warnemünde. Wunderschöner
Pfingsttörn geht mit einem Anleger 17 Uhr im MYCR
zu Ende.
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Ansegeln war ein voller Erfolg - nun stelle man sich vor,
Angler auf der Warnow zu sein. Samstag, 8. Mai, kein Hauch
Wind weht, Himmel leicht bedeckt, die Fische beissen.
8 Uhr ist die Welt Petri heil, 9 Uhr auch noch, 10 Uhr
- kein störender Segler am Steg. Alle versammeln
sich am Flaggenmast, Fische beissen noch immer. Aber um
11 Uhr ändert sich alles schlagartig. Es biegt eine
Armada von nur etwa 70 Yachten aus Gehlsdorf um die Ecke
in Richtung Warnemünde. Es muss toll sein, Angler
im 4 Meter Schlauchboot mitten in dem Pulk wahnsinniger
Segler zu sein, die sich bei 2 Windstärken mehr langsam
als recht in Richtung Ostsee quälen. Es soll Boote
gegeben haben, bei denen um 11 Uhr schon das dritte Reparaturbier
gereicht wurde. Natürlich nicht am Steuer! Die BASTARD
fuhr mit extremer Überladung von 2 Mann - Daniel
und Steffen. OK, OK, beim Grundstückskauf vor der
Werft ggü. dem Breitling
waren wir wohl nicht das einzige Schiff, welches sich
als Makler versuchte... Der alte Strom war nicht voll,
sondern naja, ihr wisst schon. Dann folgte ein Schlag
auf See und zurück gegen den Strom zum MYCR grillen.
Festmacher brauchte die Bastard keine, wir stecken im
Stand :)